Unter der Überschrift „KUNSTFEST PASSAGEN“ AUF GUT RÖDINGHAUSEN WIRFT SCHATTEN VORAUS“ wurde unser KunstFest PASSAGEN heute im Stadtspiegel vorgestellt.

Den Bericht haben wir an dieser stelle 1:1 übernommen, das Original von Herrn ist unter www.lokalkompass.de oder HIER zu finden.

 

Kreis. „Das ist ein ‚Goldstück‘, das wir hier haben“, betont Busso von Alvensleben im Stadtspiegel/Lokalkompass-Gespräch und meint damit Gut Rödinghausen, das künftige Industriemuseum. „Aber da kann man noch mehr machen.

Zum Beispiel kulturelle Großaktionen wie das 14-tägige „KunstFest Passagen“, das erstmals ab dem 31. August dieses Jahres im Haus und Park von Gut Rödinghausen stattfinden wird und sich von allem im weiten Umkreis abheben soll.
Dieses Kunstfest war auch der Grund, weshalb von Alvensleben, 1. Vorsitzender des „Fördervereins KunstFest Passagen“, Finanzvorstand Barbara Lewald und 2. Vorsitzender Volker Fleige der Stadtspiegel-Redaktion einen Besuch abstatteten.

„Eine spektakuläre Sache“

„Die Idee ist, einmal im Jahr – im frühen Herbst – am und im Gut Rödinghausen eine spektakuläre Sache zu veranstalten, die aus dem Rahmen fällt“, führt von Alvensleben weiter aus. Lesungen, Musik, Tanz und vieles mehr sollen der Stadt eine zusätzliche Attraktion verschaffen. Was sich auch positiv auf den Wohnort und Wirtschaftsstandort Menden mit Blick auf qualifizierte Arbeitskräfte auswirken soll.
Ohne bürgerschaftliches Engagement und finanzielle Unterstützung ist solch ein Projekt nicht zu stemmen. „Finanzchefin“ Barbara Lewald weiß zu berichten, dass der Förderverein dank Sponsoren und Mäzenen bereits eine fünfstellige Summe zusammenbekommen hat, die der Stadt Menden als Veranstalter des Kulturfestes zur Verfügung gestellt wird. Jeder der zehn Sponsoren bekommt sozusagen „seine eigene“ Veranstaltung, die er fördert. „Über die Inhalte ihrer Veranstaltungen bestimmen sie allerdings nicht“, wirft Volker Fleige ein.

Ohne Kontakte unmöglich

Ohne Kontakte könnte ein solches zweiwöchiges Kulturfest nicht aufgezogen werden. „Man muss viele Leute aus dem Kulturbereich kennen“, so Busso von Alvensleben. Womit er das Wort an Volker Fleige weitergibt. „So etwas ließe sich nicht einmal pro Jahr finanzieren, würde ich nicht Freunde und Freunde von Freunden ‚ausbeuten'“, schmunzelt Fleige.
Über seinen guten Draht zum Theater und zur Oper in Dortmund kam Fleige zum Beispiel an Claus Dieter Clausnitzer, der einer breiten Öffentlichkeit vor allem als taxifahrender Filmvater von Tatort-Kommissar Axel Prahl bekannt ist. Clausnitzer tritt auf Gut Rödinghausen in einer dreijährigen Veranstaltungsreihe bis 2021 für einen Freundschaftspreis auf und präsentiert beim „KunstFest Passagen“ zum Beispiel ein Programm, bei dem Balladen, literarische Texte, Kammermusik und Filme zusammengefügt werden.
Über das Orchesterzentrum NRW und Hochschulen bestehen Kontakte zu kleineren Musikensembles.

Thema ist „Romantik“

Das diesjährige Kunstfest wird unter dem Oberbegriff „Romantik“ stehen. „Da werden wir die ganze Breite ausschöpfen“, ist sich das Orgateam einig.
„Wir werden zum Beispiel nicht das präsentieren, was man gemeinhin von Annette von Droste-Hülshoff kennt, sondern die ‚unbekannte‘ von Droste-Hülshoff“, so Volker Fleige. Wer wusste denn zum Beispiel, dass die Künstlerin einen Hang zum Horror hatte und auch gruselige Gedichte und Geschichten verfasst hat?
Auch hier passt der Slogan, den der Förderverein zum „KunstFest Passagen“ formuliert hat: „Bedingungslos besonders“.

Übrigens: Die Eröffnungsfeier für das Industriemuseum auf Gut Rödinghausen ist, laut Stadtverwaltung, für den 29. Juni geplant.