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Baal, Bert Brecht
Die Predella* des »Romantischen Triptychons«

Baal: »Was kann ich dafür, wenn dein Wein,

den du mir gibst, mich besoffen macht!«

 

Die Frau seines Gönners wird Baals Liebhaberin, er behandelt

sie roh und zwingt sie, in einer Branntweinschenke einen Kut-

scher zu küssen.

 

In der Bibel steht Baal synonym als Name für eine Reihe von

Lokalgottheiten. In christlicher Zeit wurde aus dem Gott Baal ein

Dämon und eine Bezeichnung für den Teufel.

 

Bei Brecht ist Baal der junge talentierte Dichter, der auf Ein-

ladung eines Gönners bei einer Abendgesellschaft ein Gedicht

vorträgt. Obwohl ihm Begeisterung und Bewunderung entgegen-

gebracht werden, zeigt Baal kein Interesse, vielmehr benimmt er

sich wie ein Rüpel und wird hinausgeworfen.

 

Alle Rollen, und es sind mehr als ein Dutzend, werden in der

Fassung für das KunstFest PASSAGEN von Sascha Rotermund

übernommen. Zusätzliche Akzentuierungen und Pointierungen,

Stimmungen und Breaks kommen von der Musik.

 

»Alle Laster sind zu etwas gut und der Mann auch,

sagt Baal, der sie tut.«

 

Dramaturgie: Volker Fleige

 

Vorverkauf: 18,00€

Vorverkauf ermäßigt Schüler: 9,00€

Vorverkauf ermäßigt Sozialtarif: 13,50€

 

Abendkasse: 20,00€

Abendkasse ermäßigt Schüler: 10,00€

Abendkasse ermäßigt Sozialtarif: 18,00€