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Drei Söhne

Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit Regisseurin Birgit-Karin Weber

Überleben. Das ist ein Wort, das man aus diversen Blickwinkeln betrachten kann. Man kann eine Katastrophe überleben. Oder einen geliebten Menschen, der vor einem selbst gehen musste. Man kann das Wort auch in seine Teile Über und Leben splitten. „Über das Leben“ kann ein Bericht sein von jemandem, der viel gesehen, viele prägende Erfahrungen gemacht hat.

 

Diese Interpretationen von Überleben finden in Birgit-Karin Webers Film Drei Söhne zusammen: Raphael Wallfisch, ein international bekannter Cellist, André Laks, ein Philosophieprofessor, Thomas Frankl, ein Galerist. Nicht nur sind alle drei Künstler, sondern ihre Eltern auch Überlebende des Holocausts. Auch wenn der Krieg 1945 ein Ende fand, galt das nicht für die davon ausgelösten Traumata.

Wie geht es nach Gewalt, Herabwürdigungen und ständiger Angst weiter? Welche Erfahrungen machen die Kinder der Überlebenden? Drei Söhne ist ein Dokumentarfilm, der sorgsam und mit der notwendigen Ruhe dieser Frage auf den Grund geht. Er widmet sich dem in vielerlei Hinsicht Unaussprechlichen und portraitiert dabei völlig ungekünstelt bewegende Lebensgeschichten.

 

Am 03.09.2020 bietet das KunstFest PASSAGEN morgens eine Filmvorführung von Drei Söhne und im Anschluss eine Diskussion mit Regisseurin Birgit-Karin Weber. Auch die Schulen Mendens sind eingeladen, daran teilzunehmen.

 

Die Veranstaltung wird von der IMRAIL Technology GmbH unterstützt.