KunstFest PASSAGEN – Von Werwölfen

 

Horror und Gespenster faszinieren die Menschen seit jeher. Ludwig van Beethoven komponierte ein Geistertrio und Heinrich Marschner die Oper Der Vampyr, um nur zwei zu nennen. In der Reihe Melodrammatico wird sich dasKunstFest PASSAGEN diesem Thema widmen. 2019 beginnt diese Reihe mit Von Werwölfen, Untoten und Monstrositäten.

Auch Annette von Droste-Hülshoff liebte Horror, liebte Gespenster. Beides gehört untrennbar zur – Romantikdem Thema des ersten KunstFest PASSAGEN. Dieses neue Kulturformat startet am letzten August-Wochenende und dauert 14 Tage. Ebenso neu ist der Veranstaltungsort, das Gut Rödinghausen im Mendener Stadtteil Lendringsen.

Annette von Droste-Hülshoff fasste die Sage vom Werwolf in das Gedicht Loup Garou: „Recht wie ’nen Hund, nur weiß wie Schnee“, mit schielenden, „ganz verkehrten Augen“ und einem „langen, langen, langen Zahn“, so schnürt das Untier, eine Kette hinter sich herschleifend, um die „Kreuzwege“ und straft herzlose Kaufleute, Säufer und unartige Kinder.

Von 2019 bis 2021 wird an fünf Abenden Melodrammatico erkundet als Verbindung von Instrumentalmusik, gesungener und gesprochener Sprache, Literatur, Lyrik und Prosa sowie – Comics. Die Reihe endet 2021 mit Arnold Schönbergs Melodram Pierrot lunaire, das heute als Schlüsselwerk der Moderne und des Expressionismus gilt.

 

Foto: Claus Dieter Clausnitzer führt durch die Melodrammatico-Abende. Das ehemalige Ensemble-Mitglied des Dortmunder Theaters ist heute vor allem durch den „Tatort“ sowie die Telenovela „Rote Rosen“ bekannt.

Rückfragen an: volker.fleige@kunstfest-passagen.de

Das KunstFest PASSAGEN wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und von der Kunststiftung NRW gefördert.

 

Auszug newsletter des KunstFest Passagen

Text: Volker Fleige

Administration: Kai Bennigsen