KunstFest PASSAGEN – Grimms Wörter Wahnsinn.

1838 erhielten die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm den Auftrag, ein Wörterbuch der deutschen Sprache zu schaffen, jedoch vollenden konnten sie es nie. Günter Grass erzählte 2010 das Leben der Brüder Grimm und schlug dazu manche Brücke in unsere Zeit, nannte das Ganze „Grimms Wörter“. Beim KunstFest PASSAGEN kommen die Gebrüder Grimm und Günter Grass nun zusammen.

Im Gut Rödinghausen, dem neuen Mendener Industriemuseum im Stadtteil Lendringsen, wird aus den Büchern ein heiteres und nachdenkliches Fest der deutschen Sprache gefeiert. Grimms Wörter Wahnsinn. besteht aus Schauspiel, Pantomime, Rezitation, Klangkompositionen und interaktivem Spiel mit dem Publikum. So entstehen neue Ausdrucksformen, verschiedene Genres verschmelzen.

Das KunstFest PASSAGEN beweist in den 14 Tagen von Ende August bis Mitte September, wie vielfältig die deutsche Sprache ist und wie – humorvoll: Für sein Abkommen hat er nichts bekommen, ist aber entkommen und wäre beinahe umgekommen, obwohl er entgegenkommen wollte. Unsere deutsche Sprache darf nicht verkommen, nur um beim Publikum anzukommen.

Die deutsche Sprache ist unerschöpflich, es kommen neue Wörter hinzu, alte geraten in Vergessenheit und verlieren ihre Aktualität. Bei Grimms Wörter Wahnsinn. wird das Publikum zum Mitmachen angeregt und kann durch Einwürfe von Wörtern zu bestimmten Buchstaben mitgestalten und verändern.

 

Foto (Auf der Titelseite zu sehen): René Schack lernte beim weltberühmten Pantomimen Marcel Marceau und absolvierte danach ein Schauspielstudium.

 

Rückfragen an: volker.fleige@kunstfest-passagen.de

 

Das KunstFest PASSAGEN wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und von der Kunststiftung NRW gefördert.